Hintergrund
Hintergrund | | von Holger Twele
Zwischen Engagement, Unterhaltung und Sozialkritik
Die Schule im Film
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Die Schule ist ein prägender Raum für Kinder und Jugendliche. So verwundert es nicht, dass dieser auch in dokumentarischen und fiktionalen Filmen immer wieder eine wichtige Rolle spielt. Dabei wird eine enorme Bandbreite bedient, die mal bewundernswertes pädagogisches Engagement betont, mal freche Unterhaltung bietet und in seltenen Fällen auch ein gehöriges Maß an Sozialkritik liefert, um über die Schule hinaus auch über die Gesellschaft als Ganzes nachzudenken – so wie der bereits preisgekrönte neue Film „Das Lehrerzimmer“ von Ilker Çatak.
Hintergrund | | von Holger Twele
Das Prinzip Hoffnung
Filmvergleich: Wie wird für Kinder und wie für Jugendliche erzählt?
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Ein ähnliches Setting, eine ähnliche Figurenkonstellation, einmal gedreht als Kinderfilm, einmal als Jugendfilm: Im Wettbewerb Generation Kplus der Berlinale wurde 2023 „Zeevonk/Meeresleuchten“ präsentiert, im Wettbewerb Generation 14plus „Sica“. Beide Filme regen zu einem Vergleich an, wie mit Themen wie Verlust und Trauerarbeit umgegangen wird und wie die Macher*innen dabei für ihre angestrebte Zielgruppe erzählen.
Hintergrund | | von Katrin Hoffmann
Der Tod feiert das Leben
Kinderfilme über den Tod und das Sterben
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Kinderfilme über den Tod und das Sterben müssen weder schwer noch besonders dramatisch sein. In den vergangenen Jahren sind einige Produktionen entstanden – darunter viele Animationsfilme unterschiedlichster Techniken –, die auf originelle Weise über das Jenseits erzählen, Angebote zum Philosophieren bieten und nicht den Schmerz, sondern vielmehr das Glück betonen.
Hintergrund | | von Thomas Hartmann
„Die Initiative ist zu einem Nadelöhr für die Finanzierung eines Kinderfilms geworden“
Interview von Thomas Hartmann mit Philipp Budweg
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Die Initiative „Der besondere Kinderfilm“ ist durch die Zielvorgabe, Originalstoffen eine Plattform zu bieten und diese zu fördern, auch eine Impulsgeberin. Wie nehmen Kinderfilmproduzent*innen dies wahr? Thomas Hartmann hat sich mit Philipp Budweg, Produzent und Geschäftsführer von „Lieblingsfilm“, über seine Erfahrungen unterhalten.
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Hintergrund | | von Barbara Felsmann
„Veränderungen sind in unser Konzept von vornherein eingeschrieben“
Interview von Barbara Felsmann mit Margret Albers
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2013 wurde die Initiative „Der besondere Kinderfilm“ ins Leben gerufen. Barbara Felsmann hat sich mit der Projektleiterin Margret Albers über Modifikationen und Anpassungen, den Auswahlprozesse und die inhaltliche Ausrichtung sowie die Veränderung der gesamte Kinderfilmlandschaft rund um den „besonderen Kinderfilm“ unterhalten.
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Hintergrund | | von Rochus Wolff
Der lange Atem zahlt sich aus
Rückblick auf ein Jahrzehnt, in dem sich etwas getan hat im deutschen Kinderfilm.
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Keine zusätzliche Förderung etablierter oder bereits anderweitig veröffentlichter Stoffe, sondern ganz neue Geschichten, am besten aus dem Hier und Jetzt. Wie haben die zehn Filme, die bislang im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ entstanden sind, die Lücke an originären Stoffen mit Leben gefüllt? Rückblick auf ein Jahrzehnt, in dem sich etwas getan hat im deutschen Kinderfilm. Und auf Filme, über die man streiten kann und darf und soll – weil der deutsche Kinderfilm auch das gut gebrauchen kann.
Hintergrund | | von Reinhard Kleber
Was ist „Der besondere Kinderfilm“?
Wer steht hinter der Initiative „Der besondere Kinderfilm“? Welche Absicht verfolgt sie? Und wie funktioniert das Fördermodell? Ein Überblick.
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Im Februar 2013 präsentierte ein Zusammenschluss aus öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern, Filmförderern, Produzenten- und Verleiherverbänden, einer Medienstiftung und dem Freistaat Thüringen während der „Berlinale“ die neue Förderinitiative „Der besondere Kinderfilm“. Das Bündnis trat an, um anspruchsvolle Kinderfilme nach originären Gegenwartsstoffen auf den Weg zu bringen und damit dem Kinderfilm in Deutschland ein stärkeres Gewicht zu verleihen. Hintergrund dieses Vorstoßes war die Beobachtung, dass Kinderfilme nach Originalstoffen zunehmend von Filmen verdrängt werden, die auf gängigen Bestsellern, populären Marken oder Märchen basieren.
Hintergrund | | von Holger Twele
Macht(spiele) im Kinderfilm
Wie ein schwieriges Thema schon in Filmen für ein junges Publikum behandelt wird
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Auf dem „Lucas‟-Festival 2022 präsentierten sechs „Young European Cinephiles“ (YECs) aus Georgien, Italien und Deutschland ein Sonderprogramm mit drei Filmen zum Thema „Macht“. Vielleicht mit Ausnahme des Filmklassikers „Lord of the Flies“ aus dem Jahr 1963 handelte es sich um Filme für ältere Jugendliche über Machtstrukturen und vor allem um Machtmissbrauch. Die kleine Reihe inspirierte zum folgenden Artikel und der Frage, ob und inwiefern Machtaspekte bereits im Kinderfilm eine Rolle spielen.
Hintergrund | | von Reinhard Kleber
„Behandle uns nicht wie Kinder!‟
Nachbericht zum Netzwerktreffen „Realities‟
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Dokumentarfilme haben es ohnehin schwer. Werden sie für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche produziert, trifft dies umso mehr zu. Im November 2022 widmete sich eine Fachtagung in Bochum der Frage, wie solchen Dokumentarfilmen für ein junges Publikum eine größere Aufmerksamkeit verschafft werden kann.
Hintergrund | | von Klaus-Dieter Felsmann
Iwan & Fljora
Zwei sowjetische Antikriegsfilmklassiker
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Es ist bitter, dass ausgerechnet zwei Klassiker des Antikriegsfilms aus der Sowjetunion stammen: „Iwans Kindheit“ (1961) von Andrej Tarkowskij und „Komm und sieh“ (1983) von Elem Klimow. Beide Filme formulieren ihren Einspruch gegen die Verklärung des Großen Vaterländischen Krieges anhand zweier kindlicher Charaktere. Die seelische Verhärtung und innere Auslöschung der jungen Protagonisten wird zum ultimativen Einspruch gegen jede Form oder Rechtfertigung militärischer Gewalt.
