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Hintergrund

Filmstill aus Wir sind jung. Wir sind stark.
"Wir sind jung. Wir sind stark." (c) Zorro

Hintergrund | | von Holger Twele

Vom Skinhead zum Posterboy

Die Darstellung von Rechten im Jugendfilm

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Skinheads haben lange Zeit das Bild des jungen Rechtsextremisten geprägt – sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung als auch in Filmproduktionen mit jugendlichen Protagonist*innen. Mit der Entwicklung der Neuen Rechten hat sich dies geändert, worauf mittlerweile auch neuere Jugendfilme reagiert haben. Ein Rückblick auf die Darstellung junger Rechtsextremist*innen in Filmen der vergangenen 25 Jahre.

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Filmstill aus Die Tribute von Panem - The Hunger Games
"Die Tribute von Panem - The Hunger Games" (c) StudioCanal

Hintergrund | | von Denis Sasse

Totalitarismus und Widerstand

Jugendliche Rebellion gegen totalitäre Systeme im Fantasy- und Science-Fiction-Film

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Auseinandersetzungen mit totalitären Systemen finden nicht nur in Dramen statt. Gerade im Fantasy- und Science-Fiction-Film lassen sich viele Geschichten finden, die über Jugendliche in dystopischen autoritären Gesellschaften erzählen. Die Filme lassen sich durch ihre Bezüge zu realhistorischen Ereignissen als Mahnung vor auf Macht und Manipulation ausgerichteten Ideologien verstehen. Aber durch die jugendlichen Protagonist*innen erzählen sie auch über Courage, den Glauben an die Kraft der Gemeinschaft und die Menschlichkeit.

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Filmstill aus Oi! Warning
"Oi! Warning" (c) Nighthawks, Turbine Medien

Hintergrund | | von Rochus Wolff

Extreme Körper

Körperlichkeit und Rechtsextremismus im Jugendfilm

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Die Darstellung von Körperlichkeit ist politisch, erst recht in Jugendfilmen zum Thema Rechtsextremismus. Mal folgen die Bilder der Riefenstahl-Tradition und verzichten zugunsten klarer Zuordnungen auf Mehrdeutigkeiten, mal brechen sie Stereotype auf – auch wenn die Versuchung bleibt, dem schönen Körper eine Bühne zu bereiten.

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Filmstill aus Dancing Queen
"Dancing Queen" (c) Asmund Hasli, Amarcord

Hintergrund | | von Ulrike Seyffarth

Guck mal, wer da tanzt

Kindertanzfilme

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Mit ihrem Fokus auf Liebe, auf Körper- und Rollenbilder und manchmal auch Politik funktionieren Tanzgeschichten hervorragend als Jugendfilm. Aber auch schon im Kinderfilm wird getanzt. Dabei gelingt es dem Kindertanzfilm, die markanten Themen des Genres altersgerecht auf die Welt der jüngeren Protagonist*innen zu übertragen und sich auch musikalisch seine große Offenheit zu bewahren.

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Filmstill aus The Mountain
"The Mountain" (c) Produktion

Hintergrund | | von Holger Twele

Am Anfang war der Wal

Fokus Neuseeland beim „Schlingel“ 2024

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Neuseeland gilt nicht gerade als Hochburg für die Produktion von Kinder- und Jugendfilmen. Dennoch sind im Laufe der Jahre immer wieder herausragende einschlägige Filme entstanden. Mit insgesamt zehn Filmen, darunter vier aktuellen Produktionen, gab das Internationale Festival für Kinder und junges Publikum „Schlingel“ in seiner 29. Ausgabe einen kleinen Einblick in die Filmkultur von „Down Under“ der letzten drei Jahrzehnte.

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Filmstill aus Tandem
"Tandem" (c) Julien Poupard, Les Film de Pierre, Port au Prince Pictures

Hintergrund | | von Holger Twele

Kino der Sinne

Léa Mysius im Porträt

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Léa Mysius ist nicht auf Coming-of-Age-Geschichten festgelegt – aber wenn sie über junge Menschen erzählt, dann haben es diese Filme in sich. In ihren Arbeiten als Regisseurin und Drehbuchautorin stellt sie gerne Außenseiterfiguren in den Mittelpunkt und verknüpft deren Geschichten mit dem gesellschaftlichen Klima.

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Filmstill aus Zu weit weg
"Zu weit weg" (c) Weydemann Bros. GmbH, Monika Plura

Hintergrund | | von Rochus Wolff

Das Runde im Eckigen

Fußball im Kinder- und Jugendfilm

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König Fußball hat auch im Kinder- und Jugendfilm seinen festen Platz. Auf dem Rasen oder dem Weg dorthin treffen sich Aufstiegsträume, Sozialdramen, Märchen, Romanzen, Geschichten über das Gewinnen, das Verlieren, und das Gewinnen beim Verlieren.

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Filmstill aus Animalia
"Animalia" (c) Studiocanal

Hintergrund | | von Christopher Diekhaus

Hilfe, ich mutiere!

Body Horror im Jugendfilm

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Besonders fies ist in Horrorfilmen immer die Konfrontation mit der Verletzlichkeit des eigenen Körpers – was dann auch gerne mal in Form von Verwandlungen auf die Spitze getrieben wird. Ein Erzählelement, dass es auch ins Jugend-Hororkino geschafft und dort eine besondere metaphorische Bedeutung hat. Schließlich ist die körperliche Veränderung der Jugendphase fest eingeschrieben. Ein Streifzug durch die Abgründe des Jugendfilms mit Geschichten über Transformationen, Selbstzweifel, Kontrollverlust, Begehren und manchmal auch einer Art Wiedergeburt.

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Filmstill aus Blinded by the Light
"Blinded by the Light" (c) Warner Bros.

Hintergrund | | von Werner C. Barg

Sounds des Erwachsenwerdens

Zur erzählerischen Funktion von Musik in ausgewählten Coming-of-Age-Filmen

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Musik und Jugend sind eng miteinander verwoben. Jugendfilme zeigen diese Verbindung auf ganz unterschiedliche Arten, mal durch Musik als Erweckungserlebnis und Befreiungsmoment, mal durch Musik als Mittel der Charakterisierung. Ein Blick auf „Juno“ (2008) von Jason Reitman, „Lady Bird“ (2018) von Greta Gerwig, „Blinded by the Light“ (2019) von Gurinder Chadha und „Die Magnetischen“ (2021) von Vincent Maël Cardona aus musikalischer Sicht.

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Filmstill aus Bottoms
"Bottoms" (c) Brownstone Productions, MGM

Hintergrund | | von Rochus Wolff

Queering the Highschool

Die Rollenbilder im gegenwärtigen Highschool-Film haben sich verändert

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Jahrzehntelang war der Highschool-Film, ein Grundpfeiler des US-amerikanischer Jugendfilms, männlich geprägt, in seinen Rollenbildern sowie in seinem zunehmend sexistischer werdenden Humor. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. Die neue, weiblich dominierte Highschool-Komödie bläst zum Angriff auf das heteronormative Patriarchat. Und wird dabei immer frecher und gelassener.

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