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Im Fokus - Hintergrund

Filmstill: Come on, Come on
"Come on, Come on" (c) A24

| von Christopher Diekhaus

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Normalerweise richten wir unseren Blick hier im Kinder- und Jugend-Filmportal vor allem auf Filme, die die Sichtweise von Kindern und Jugendlichen einnehmen und diese in den Mittelpunkt stellen. Dabei fallen solche unter den Tisch, in denen Kinder nur eine wichtige Nebenrolle spielen. Eine Auswahl dieser Filme stellt dieser Text nun vor: Geschichten quer durch alle Genres über Erwachsene, die noch viel zu lernen haben und deren Leben durch die Fragen, die Weisheit, die Freude, die Blicke von Kindern eine neue Bedeutung erhält.

"Elise und das vergessene Weihnachtsfest" (c) Capelight

| von Rochus Wolff

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Weihnachten steht vor der Tür. Und damit auch eine ganze Menge an Weihnachtsfilmen. Die gibt es, wie Geschenkpakete und Plätzchen, in allen Größen, Längen und Formen. Die Geschenkverteilung jedoch bestimmt nur einen Teil der Geschichten, die zumeist als Familienfilme eingeordnet werden und in denen oft Kinder eine bedeutende Rolle spielen. Zum Lebkuchengeruch also die Frage: Was macht einen Weihnachtsfilm aus? Und was eint all diese Filme?

"Räuberhände" (c) Salzgeber

| von Christopher Diekhaus

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Es ist eine seltsame des Phase des Übergangs. Die Schulzeit ist vorbei, die langjährige Struktur des Alltags und des Jahres gibt es nicht mehr, die Wege von Freund*innen trennen sich, wieder einmal beginnt der Ernst des Lebens – wie auch immer dieser aussehen mag und wo er zu finden sein soll. Anlässlich des Starts von „Räuberhände‟ ein Blick auf die Genre-Vielfalt und die zentralen Themen vieler Schulabschlussfilme.

"@Kalinka08 - Melde dich bitte" Quelle: ZDF / Studio Zentral

| von Barbara Felsmann

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Was kann, was darf, was soll man Kindern als Publikum zumuten? Das ist eine Frage, mit der sich Kinderfilmmacher*innen – von Redakteur*innen und Produzent*innen bis zu Autor*innen und Regisseur*innen – immer wieder auseinandersetzen. Und eine Frage, deren Beantwortung immer wieder neu verhandelt werden muss. Im Anschluss an eine Branchenveranstaltung zum Thema haben sich die Filmjournalistin Barbara Felsmann und der Regisseur Bernd Sahling zum Gespräch getroffen.

"Tomboy" (c) Alamode und BJF

| von Holger Twele

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Mit fünf Regiearbeiten sowie als Drehbuchautorin ist Céline Sciamma im Laufe der letzten Jahre zu einer wichtigen Stimme des französischen Kinos geworden. Besonders bemerkenswert ist dabei, wie sensibel sie sich den Geschichten junger Mädchen und Frauen widmet und auch schwierige Themen in einprägsame Bilder zu übersetzen versteht. Ein Rückblick auf das Werk von Céline Sciamma anlässlich der Aufführung ihres jüngsten Films „Petite Maman‟ im Wettbewerb der Berlinale 2021.

Die Website der FBW Jugend Filmjury; Quelle: https://www.jugend-filmjury.com/

| von Marius Hanke

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Seiten mit Filmkritiken gibt es im Netz viele. Manche richten sich an ein cinephiles Publikum, manche gehen kaum in die Tiefe und sind ausschließlich werblich ausgerichtet – und nur wenige sprechen ein junges Publikum direkt an. Ein Überblick über Filmkritik-Angebote für Jugendliche mit Gedanken über die Popularität von Bestenlisten-Filmjournalismus und die Macht der Algorithmen.

Bundesverband Jugend und Film

| von Holger Twele

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Seit einem halben Jahrhundert engagiert sich der BJF für eine vielfältige nichtgewerbliche Kinder- und Jugendfilmlandschaft. Er ist einer der Wegbereiter des Kinder- und Jugendkinos, wie wir es heute kennen. Manche Filme, die zuvor nur auf Festivals zu sehen waren, sind sogar erst durch die Arbeit des BJF verfügbar geworden. Eine Würdigung der filmbildnerischen Arbeit des BJF – und ein Glückwunsch zum Jubiläum!

"Max und die Wilde 7" (c) Leonine

| von Holger Twele

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Dass Kinder in ihren Omas und Opas wichtige Bezugspersonen finden, ist im Kinderfilm keine Seltenheit. Darüber hinaus gibt es zunehmend auch einige Filme, in denen Blutsverwandtschaften keine Rolle spielen und Kinder sich mit Senior*innen generationsübergreifend verbünden. Das öffnet nicht nur Zielgruppen, sondern kann auch Brücken zwischen Jung und Alt jenseits von Klischees bauen.

"Wir sind hier" (c) Apple TV+

| von Stefan Stiletto

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Nur zwei Bilderbücher von Oliver Jeffers sind bislang verfilmt worden. Nach „Pinguin gefunden!‟ erschien vor kurzem auf dem Streamingdienst Apple TV+ die Adaption von Jeffers’ Bestseller „Hier sind wir – Anleitung zum Leben auf der Erde‟. Beiden Filmen gelingt es, in vorlagengetreuem Look die humanistische Botschaft von Jeffers zu vermitteln. Und ganz sanft wagen sie sich auch dorthin, wo es weh tut.

Autos auch auf der Leinwand: "Fritzi - eine Wendewundergeschichte" (c) Weltkino

| von Reinhard Kleber

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Es ist wieder da: das Autokino. Durch die Corona-Krise hat sich diese besondere Form des Filmerlebens für einen neuen Publikumskreis geöffnet, der sonst nicht zu den Adressat*innen zählt: Kinder. Mit spezieller Technik wird an mehreren Orten tagsüber ein vielfältiges altersangemessenes Programm geboten. Und auch etablierte Kinder- und Jugendfilmfestivals mischen mit.