Hintergrund
Hintergrund | | von Rochus Wolff
Innenansichten
Körperinnenbilder im Kinder- und Jugendfilm
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Wir machen eine Reise. Aber nicht etwa hinaus in die Welt, sondern hinein in den Körper. In die Blutbahnen, die Organe, die Zellen, zu den Körperflüssigkeiten unterschiedlichster Art. Mal unter dem Deckmantel des Abenteuers, mal unter dem der Aufklärung erzählen mehrere Kinderfilme (und auch ein Jugendfilm) über die Vorgänge im Inneren des Körpers – und verbinden diese immer wieder mit dem Leben außerhalb.
Hintergrund | | von Stefan Stiletto
Die kleine Ronja möchte nicht aus dem Småland abgeholt werden
Freiheit durch Naturerfahrungen im Kinder- und Jugendfilm
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Rausgehen, das gewohnte Zuhause verlassen und – Freiheit in der Weite oder der Wildnis spüren. Davon erzählen viele Kinder- und Jugendfilme, auf ganz unterschiedliche Art. In Kinderfilmen ist der Aufbruch oft mit Abenteuer, Spiel und dem konkreten Erleben der Natur verbunden. In Jugendfilmen hingegen rücken auch gesellschaftskritische Aspekte in den Mittelpunkt, wenn als zwanghaft erlebte Strukturen hinter sich gelassen werden. Ein Streifzug durch die Wildnis im Kinder- und Jugendfilm, wie der Gedanke von Freiheit darin inhaltlich und ästhetisch vermittelt wird und welche Rolle Naturerfahrungen und Erwachsene dabei spielen.
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Hintergrund | | von Christian Horn
Alles ist lebendig
Belebte Natur im Kinderfilm
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In vielen Kinderfilmen erscheint die Natur nicht nur als Kulisse oder Metapher, sondern als lebendiges Gegenüber mit autonomer Handlungsmacht. Die Wolken weinen, die Sonne lacht, der Baum schläft. Realität und Fantasie fließen darin ineinander und helfen bei schwierigen Lebensmomenten. Dabei geht es weniger um Magie als um ein lebendiges Gegenüber, das dem jungen Publikum auf Augenhöhe begegnet.
Hintergrund | | von Katrin Hoffmann
Ermitteln für den Umweltschutz
Junge Detektiv*innen decken Umweltskandale auf
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Detektivabenteuer sind im Kinderfilmbereich sehr beliebt. Weil die Kinder darin ihre Klugheit und ihren Mut beweisen können, das ganze insgesamt ein großes Abenteuer ist und sie überdies den sonst so übermächtigen Erwachsenen die Stirn bieten können. Manchmal führen ihre Ermittlungen auch zu Umweltskandalen – allerdings trotz zweier beliebter Storyelemente – Detektivarbeit und Umweltschutz – nicht so oft wie erwartet.
Hintergrund | | von Christian Exner
Wundervoll und fragil
Natur im Kinderfilm
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Die Natur im Märchen, das war einmal Schauplatz von Wundern, Prüfungen und Verwandlungen. Speziell der Wald war unheimlich und voller Abenteuer. Heute erscheint die Natur in den Erzählungen von Kinderfilmen verlockend, wundervoll, heilend – und sogar fragil. Letzteres könnte jedoch stärker präsent sein.
Hintergrund | | von Reinhard Kleber
Ihr seid willkommen!
Vorbildliche Kinderkinos: Das Kino Thalia in Potsdam
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Nach dem Casablanca in Nürnberg und den Lichtspielen Kalk in Köln stellen wir das Thalia in Potsdam vor. Das für seine Kinder- und Jugendprogramme kontinuierlich ausgezeichnete Kino bietet spezielle Filmreihen an und setzt dabei auch auf medienpädagogische Begleitungen. Was die unterschiedlichen Angebote dabei deutlich machen: Kinderkino ist nicht nur Filmezeigen, sondern auch eine Einladung zum Kennenlernen und zur Aneignung des Kinoraums als kulturellem Ort.
Hintergrund | | von Denis Sasse
Religiöse Alltäglichkeit als leise Präsenz
Shintoistische Motive in den Kinderfilmen von Hayao Miyazaki
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Auf den ersten Blick sind die Filme vor Fantasie nur so überbordende Abenteuerfilme oder Märchen. Doch da ist mehr. Sensibel beobachtet und bewertet Miyazaki, wie die Menschen sich in diesen Welten verhalten. Und wie dieses Verhalten stark geprägt ist vom Shintoismus. Die Spiritualität ist immer da und unaufdringlich – und universell verständlich.
Hintergrund | | von Josef Lederle
Wie in einem Spiegel
Christliche Religionen im Kinder- und Jugendfilm
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Spirituelle Themen spielen im Kinder- und Jugendfilm eine große Rolle, wenn es um einschneidende Erlebnisse oder lebensweltliche Erfahrungen geht. Religionen tauchen als solche darin meist nur vermittelt auf. Untergründig spielt ihre formative Kraft im Leben der Protagonist*innen aber oft eine zentrale Rolle. Ein genauerer Blick auf die höchst zeitbedingten Muster von Konfessionen hilft, ihre biografischen Dynamiken zu erschließen.
Hintergrund | | von Christian Exner
Heilige Buddys
Wenn Heilige in Kinderfilmen zu imaginären Freund*innen werden
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Imaginäre Freund*innen kommen häufiger in der Kinderliteratur und in Kinderfilmen vor. Sie sind unsichtbare Helfer*innen, die ganz exklusiv für die Protagonist*innen da sind und ihnen Trost spenden oder Gesellschaft leisten können. Auf die Spitze haben dieses Konzept mehrere Kinderfilme zu Beginn der 2000er-Jahre getrieben. Denn die imaginären Freund*innen entstammen darin nicht dem Fundus realer oder real möglicher Figuren. Nein, es sind Heilige, manchmal auch Jesus oder gar Gott höchstpersönlich, die den Kindern erscheinen und mit ihnen interagieren.
Hintergrund | | von Rochus Wolff
Kackbratzen und Stinkstiefel
Unangenehme Figuren im Kinderfilm
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Ach, die lieben Kleinen! Ja, sicher, die Protagonist*innen in Kinderfilmen können schon sehr nett sein und vielleicht wird dies sogar von ihnen erwartet. Umso schöner (oder auch nicht), wenn dann mal ein Film um die Ecke kommt, der mit so richtig fiesen, egoistischen, nervigen Kindern oder animierten Figuren aufwartet. Zugegeben: Der pädagogische Anspruch bleibt dabei nicht aus. Aber auch da gibt es Ausnahmen.
