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Szene - Festivals

„Slagershart“; Quelle: doxs!

| von Barbara Felsmann

Bereits zum 17. Mal fand in diesem Jahr das Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche doxs! statt und machte wieder einmal deutlich: Auch schwierige Themen lassen sich so aufbereiten, dass sie für ein junges Publikum zugänglich werden. Gerade auch deshalb, weil sie manchmal mehr mit der erlebten Wirklichkeit zu tun haben.

Wie beeinflusst es die Stoffentwicklung von Dokumentarfilmen für Kinder und Jugendliche, wenn die Filmemacher*innen die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen direkt der jungen Zielgruppe vorzustellen und mit dieser zu diskutieren? Das Projekt doku.klasse im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals doxs! hat es vor fünf Jahren zum ersten Mal ausprobiert. Mit Erfolg. Und zugleich ein Musterbeispiel für die Partizipation Jugendlicher auf Augenhöhe. Holger Twele hat auf dem 17. doxs!-Festival in Duisburg ein Interview mit zwei jugendlichen Teilnehmenden geführt.

Espen und die Legende vom Bergkönig (EuroVideo)

| von Holger Twele

Wo sind all die Väter hin? Im thematisch breit gefächerten Kinder- und Jugendprogramm der diesjährigen Nordischen Filmtage jedenfalls (und sogar in zwei Wettbewerbsbeiträgen) glänzten sie durch Abwesenheit oder spielten nur eine – bisweilen auch fragwürdige – Nebenrolle. Das hat nicht nur dramaturgische Gründe. Es verweist auch auf Familienstrukturen in der Realität und auf ein Problem: Vorbilder fehlen.

100% Coco (c) Universum

| von Holger Twele

Geschichten über Außenseiter*innen sind beliebt im Kinder- und Jugendfilm. Sie erzählen über junge Protagonist*innen, die ihren eigenen Kopf haben, bieten Identifikationsmöglichkeiten und vermitteln nicht selten nebenbei noch pädagogisch wertvolle Werte wie Mitgefühl oder Solidarität. Auch im Programm des Kinderfilmfest München 2018 war dies wieder zu beobachten. Überlegungen zur Bedeutung der Außenseiterrolle.