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von Stefan Stiletto

Zurück …

„Die Goonies“ feiern Geburtstag. Und haben ihre Spuren maßgeblich in der Serie „Stranger Things“ hinterlassen, die nun in die finale Staffel geht. Die neue Serienadaption von „Ronja Räubertochter“ unterdessen bleibt dem Originalstoff treu und findet doch jenseits von Retro-Chic einen ganz eigenen Zugang. Und kleine Umarmungen offenbaren ganz Großes – in dem Dokumentarfilm „Zirkuskind“.

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von Horst Peter Koll

Umarme mich!

Sich in die Arme nehmen, das hat etwas Magisches. In diesem Dokumentarfilm ist es der Ur-Opa, der seinen Enkel immer wieder umarmt. Scheinbar beiläufige Szenen, die aber ganz viel erzählen und ganz viel ausstrahlen.

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von Verena Schmöller

Rückkehr in den Mattiswald

Ronja Räubertochter darf wieder mutig durch den Wald streifen. Die neue Serien-Adaption von Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker „Ronja Räubertochter“ aus dem Jahr 1981 gelingt durch erweiterte Handlungselemente, vor allem aber durch die Dokumentation der Lebensumstände von Ronja und den anderen Figuren. Die Serie ist um einiges dunkler und düsterer als Tage Danielssons hochgelobte erste Verfilmung aus dem Jahr 1984, aber auch realistischer und schildert Schönheit wie Grausamkeit des Lebens im Wald.

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von Frank Münschke

Zwischen Nostalgie und Verklärung

Na, können Sie sich noch an das Piratenschiff in der Höhle erinnern? An Mikey, Chunk, Data und Mouth? Am 19. Dezember 1985 kam Richard Donners Blockbuster für Heranwachsende in die westdeutschen Kinos. Das ist doch ein schöner Anlass, sich diesen Klassiker des Kinder- und Jugendfilms nochmals anzuschauen und sich zu fragen: Was macht den Film zu einem Kultfilm? Und vor allem: Wie gut oder schlecht ist er gealtert?

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von Reinhard Kleber

Triste Sommerferien, mutige Kleinkinder und reiselustige Seeschlangen

Beobachtungen, Eindrücke und Gedanken von Reinhard Kleber zum Kinder- und Jugendprogramm der Nordischen Filmtage. Dieses Mal mit der Kinderfilmfest-Evergreen-Frage, Familien vor und hinter der Kamera und Reisen auf der Leinwand und hinter den Kulissen.

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von Stefan Stiletto

Gesehen werden

Festivalfilme, die verschwinden. Festivaleindrücke, die bleiben. Filme über Trennungskinder, die auch mal Wut und Trauer zulassen. Und ein Film, der wiedergefunden wurde. Zum Glück!

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von Thomas Hartmann

Familie im Wandel

Früher fielen Geschichten über Kinder aus Scheidungsfamilien in die Kategorie Problemfilm. Heute ist das glücklicherweise nicht mehr der Fall. Kinder- und Jugendfilme bilden vielfältige Familienformen als gegenwärtige Lebensrealitäten meist wertfrei ab. Was nicht bedeutet, dass nun keine Geschichten über den Schmerz einer Trennung aus Sicht der Kinder und Jugendlichen und das „Ankommen“ in den neuen Verhältnissen mehr erzählt werden sollen. Auch die sind wichtig – und vielleicht sogar hilfreich.

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von Stefan Stiletto

Tiere, Chips und Schicksalsschläge

Ganz schön schwer, im umfassenden Programm des Internationalen Festivals für junges Publikum in Chemnitz den Überblick zu behalten. Ein Streifzug durchs Programm und durchs Festivalgeschehen mit kurzen Eindrücken und Gedanken von Katrin Hoffmann, Verena Schmöller und Holger Twele – über beliebte Erzählmuster, niedliche tierische Protagonist*innen, gefühlige Musik und ganz unterschiedliche Abstimmungsformen.

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von Stefan Stiletto

Flüchtige Begegnungen und Filme ohne Schleifen

Junge Cinephile, entfesselte Kameras, Filme mit Vampiren auf der Leinwand und blutverschmierte junge Besucher*innen vor der Leinwand – all das und noch mehr gab’s in diesem Jahr beim Frankfurter Kinder- und Jugendfilmfestival. Und bevor Sie fragen: Ja, tatsächlich alle unsere Autor*innen sitzen auch in den Auswahlgremien für die Lang- und Kurzfilme von Lucas. Wir sind trotzdem mit offenen Augen und Ohren durchs Festival geschlendert. Notizen, Beobachtungen und Gedanken von Stefan Stiletto, Kirsten Taylor, Holger Twele und Rochus Wolff.

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von Stefan Stiletto

Von kopierten Löwen und kopierenden Bären

Déjà-vus mit Löwenkönigen, Außerirdischen und Meerjungfrauen. Engagierte Programmkinos, die diesen Menschenköniginnen, Waldgeister und leuchtende Kinder zur Seite stellen. Und raubkopierende Bären auf der Flucht und der Suche nach einem neuen Job.

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von Reinhard Kleber

Eine unglaubliche Begeisterungsfähigkeit

Nach dem Casablanca in Nürnberg stellen wir als zweites Kino in der Reihe mit vorbildlichen Kinderkinos die Lichtspiele Kalk in Köln vor. Das Ein-Saal-Kino im rechtsrheinischen Stadtgebiet hat sich mit einem ebenso vielfältigen wie ambitionierten Programm für Kinder und Jugendliche einen Namen gemacht und seit 2017 dafür etliche Auszeichnungen erhalten. Besondere Akzente setzen die innovationsfreudigen Kinomacher*innen mit Kino für die Kleinsten, Repertoire-Filmen, Filmfavoriten und anderen Spezialreihen. Doch auf welchen Wegen sprechen die Lichtspiele die Zielgruppe im Stadtviertel an? Wie finanzieren sie ihre Angebote? Wie stimmen sie die Programme für Erwachsene mit denen für Kinder ab?

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von Rochus Wolff

Das Pinocchio-Problem

Seit 2015 arbeitet sich Disney durch seinen Trickfilm-Katalog und bringt jährlich meist gleich mehrere Neuverfilmungen ins Kino oder direkt zum hauseigenen Streamingdienst – mit ganz durchwachsenen Ergebnissen. Ein Versuch, die neuen und die alten Filme zu vergleichen, mit einem Blick auf Begrifflichkeiten, Geld, Publikum, Politik und Ästhetik.

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von Stefan Stiletto

Sommer & Herbst

Bernd Sahling sowie Martina und Monika Plura erzählen über ihre Arbeit im Kinder- und Jugendfilmbereich, wir streiten über einen Film und freuen uns über außergewöhnliche Filme und Serien, die jetzt schon im Kino laufen oder im Herbst starten werden.

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von Stefan Stiletto

Hohe Temperaturen, kühle Kinos und ein Preis, der zur einer hitzigen Diskussion einlädt

Es ist Sommer, es ist heiß, es ist Filmfest München. Hier kommen bunt zusammengewürfelte Eindrücke von Christopher Diekhaus, Katrin Hoffmann, Verena Schmöller, Ulrike Seyffarth, Stefan Stiletto und Holger Twele, die in der Sektion CineKindl und darüber hinaus für uns unterwegs waren. Besonders spannend dieses Mal: Sie sind nicht alle einer Meinung.

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von Horst Peter Koll

„Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass man Konflikte auch leise erzählen kann“

Eine Geschichte über das Verliebtsein hat Bernd Sahling gedreht, angesiedelt am schmalen Rand zwischen Kinder- und Jugendfilm. Sein Film ist außergewöhnlich, weil er so alltäglich ist. Er berührt, ist leise – und wirkt vor allem sehr echt und sehr ehrlich. Herr Sahling, wie haben Sie das gemacht? Ein Werkstattgespräch mit dem Regisseur, der im deutschen Kinderkino beständig seinen ganz eigenen Weg geht.

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von Holger Twele

„Die Euphorie, Leidenschaft und Ehrlichkeit von Kindern und Jugendlichen macht viel Freude“

Seit ihrer Kindheit machen die Zwillinge Monika und Martina Plura gemeinsam Filme. Häufig arbeiten sie dabei im Kinder- und Jugendfilmbereich. Nach dem zweiten „Mein Lotta-Leben“-Teil haben sie nun ein Remake von Dennis Gansels „Mädchen, Mädchen“ (2001) gedreht. Im Interview erzählen sie über eigene Einflüsse, sensibles Erzählen, den fehlenden Mut zu Originalstoffen und die Bedeutung des Schnittrhythmus im Kinderfilm.

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von Stefan Stiletto

Film ab!

Filme von jungen Filmer*innen. Filme über junge Filmer*innen. Und dazu noch Geschichten mit Freundschaften zu Drachen, Füchsen, Wölfen, Pandas – und Ochis. Sie kennen keine Ochis? Dann lesen Sie unser neues Editorial!

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von Stefan Stiletto

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

Netter junger Mensch trifft unheimlichen Drachen. Unheimlicher Drache und netter Mensch freunden sich an. Das hat das Zeug zur Standardformel in Hollywood. Aber diese Begegnung wurde in dem ansonsten manchmal auch sehr lauten Animationsfilm „Drachenzähmen leicht gemacht“ (2010) sehr feinfühlig erzählt – und trägt alles, was in den kommenden Filmen noch so zwischen Mensch und Drache passieren wird.

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von Stefan Stiletto

Ich filme, also bin ich

Auf Veranstaltungen wie dem Bundes.Festival.Film bekommen junge Nachwuchsfilmer*innen eine Bühne, aber auch das Kino feiert immer wieder junge Menschen, die zur analogen oder digitalen Kamera greifen. Mal beeinflussen die selbst gedrehten Filme auf positive Art die Wirklichkeit, mal verhindern sie eine reife Auseinandersetzung mit dieser. Mit dem hohen Niveau realer Nachwuchsfilmer*innen haben die Kinogeschichten allerdings oft nicht so viel zu tun und als Inspiration für eigene Filmprojekte mit Aussicht auf ein größeres Publikum taugen sie nur bedingt. Spaß machen sie trotzdem. Und erzählen dabei auch viel über die Bedeutung von Medien im Prozess des Aufwachsens.

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von Holger Twele

Familienbande

Familie kann schön sein. Und auch sehr schwierig. Etwa dann, wenn der Rückhalt fehlt oder alle Familienmitglieder nur mit sich selbst beschäftigt sind. In ihrem schrägen, bisweilen auch aberwitzigen Road Movie erzählen Jonathan Dayton und Valerie Faris davon, wie ein siebenjähriges Mädchen unbeirrt seinen eigenen Weg geht – und dabei die ganze Verwandtschaft mitnimmt.

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von Holger Twele

Hamster war gestern

Tierfreundschaftsfilme sind im Kinderfilmbereich ein beliebtes Subgenre. Doch die bekannten Tierarten wie Hunde, Hamster und Pferde bekommen zur Zeit mächtig Konkurrenz. Löwen, Pandas oder Wölfen werden stattdessen zu Vertrauten der Kinder. Die Filme spielen mit dem Reiz des Außergewöhnlichen – und betonen oft die Achtung der Natur.

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von Stefan Stiletto

Manege frei!

Zwei Dokumentarfilmerinnen besuchen den Zirkus, in Neuseeland entpuppt sich ein gescheiterter Vater als trauriger Clown und ein Kino in Nürnberg lädt Kinder zum gemeinsamen Sehen, Staunen und Verweilen ein.

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von Holger Twele

„Immer etwas ausprobieren, was uns ein kleines bisschen Angst macht“

Mit ihren jungen Protagonist*innen waren sie im Ring, in der Rodeo-Arena, in der Zirkusmanege: Drei Dokumentarfilme über Kinder und Jugendliche und für Kinder und Jugendliche haben die Regisseurinnen Julia Lemke und Anna Koch bislang gedreht und sich damit einen Namen gemacht. Im Werkstattgespräch mit Holger Twele erzählen sie über ihre Zusammenarbeit, ihre Schwerpunkte, ihre Vorbilder und ihre Herangehensweise.

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von Marius Hanke

Von vermeintlichen Vorbildern und der Suche nach dem eigenen Ich

Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi ist in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer festen Größe im internationalen Filmgeschäft geworden. Ein Markenzeichen ist sein schräger Humor. Und auffällig ist auch, wie oft er über Kinder und Jugendliche erzählt, auch wenn Kinder und Jugendliche nicht das einzige Zielpublikum seiner Filme sind. Vielleicht liegt die Beliebtheit seiner Filme auch daran, wie er auf spannende Weise die Grenzen zwischen Jung und Alt verschiebt.

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von Christian Exner

Ein kleines Geschenk für alle Abspannsitzenbleiber*innen

Der Abspann läuft. Nur noch Texttaffeln und Rolltext. Schnell raus aus dem Kino? Manchmal lohnt es sich, noch ein wenig auszuharren. Unser magischer Moment ist dieses Mal eine Post-Credit-Szene. Die Geschichte wird von hinten aufgerollt. Also Vorsicht: Spoiler!

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von Kirsten Taylor

Wie man Sex nicht haben sollte

Ein Titel wie eine Gebrauchsanleitung. Und doch eine bittere Lüge. Denn Molly Manning Walkers Jugendfilm erzählt vielmehr darüber, wie Sex eben nicht sein sollte – schon gar nicht beim ersten Mal. Keine Magie dieses Mal, aber eine Szene, die lange nachhallt.

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von Reinhard Kleber

Ein Kino zum Wohlfühlen

Landauf, landab gibt es in Deutschland Filmtheater, die herausragende Programme für Kinder und Jugendliche gestalten. Manche glänzen mit einer hochwertigen Filmauswahl für die junge Zielgruppe, andere bieten zusätzlich Mitmachaktionen oder medienpädagogische Aktivitäten an. Viele Kinos setzen auf aktuelle Titel, andere zeigen auch ältere Werke oder Filmklassiker. Doch wie finanzieren engagierte Kinderkinos ihre Angebote? Von wem werden sie gefördert? Und wie können sie eine Publikumsbindung aufbauen? In unserer neuen Reihe nehmen wir vorbildliche Kinderkinos unter die Lupe. Zum Auftakt: Das Casablanca in Nürnberg.

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von Stefan Stiletto

Kinderfilme für Erwachsene, Animationen für Kinder, Roboter mit Erinnerungen und vieles mehr

Berlinale verpasst? Kein Problem. Hier kommt eine absolut subjektive, partikulare, unvollständige Zusammenstellung von Eindrücken, Gedanken, Beobachtungen rund um Kinder- und Jugendfilme, die im Rahmen der Berlinale 2025 zu sehen waren. In der einschlägigen Sektion Generation und darüber hinaus waren für uns Christian Exner, Thomas Hartmann, Katrin Hoffmann, Verena Schmöller, Ulrike Seyffarth, Kirsten Taylor und Holger Twele unterwegs.

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von Christopher Diekhaus

Unheimliche Spiegel

Einfache Lösungen für komplexe Probleme – das klingt verlockend. Auf dieser Strategie der Vereinfachung, kombiniert mit Abgrenzung und perfider Manipulation, beruhen auch viele Sekten und religiöse Glaubensgemeinschaften, denen junge Protagonist*innen im Film ausgeliefert sind und für die das Erwachsenwerden vor allem bedeutet: Sich zu lösen aus den dogmatischen Umfeldern, in denen sie groß werden. Sich aufzulehnen, um den eigenen Weg gehen zu können. Spoiler vorweg: Es klappt nicht immer.

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von Stefan Stiletto

Mehr Paddington wagen!

Eine Seele von Bär. Der Titelheld der gleichnamigen Filmreihe ist etwas ganz besonderes. Er ist entwaffnend ehrlich. Immer freundlich. Immer höflich. Er spielt sich einfach so ins Herz, ohne dass sich das falsch anfühlen würde.

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von Holger Twele

Vom Skinhead zum Posterboy

Skinheads haben lange Zeit das Bild des jungen Rechtsextremisten geprägt – sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung als auch in Filmproduktionen mit jugendlichen Protagonist*innen. Mit der Entwicklung der Neuen Rechten hat sich dies geändert, worauf mittlerweile auch neuere Jugendfilme reagiert haben. Ein Rückblick auf die Darstellung junger Rechtsextremist*innen in Filmen der vergangenen 25 Jahre.

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von Denis Sasse

Totalitarismus und Widerstand

Auseinandersetzungen mit totalitären Systemen finden nicht nur in Dramen statt. Gerade im Fantasy- und Science-Fiction-Film lassen sich viele Geschichten finden, die über Jugendliche in dystopischen autoritären Gesellschaften erzählen. Die Filme lassen sich durch ihre Bezüge zu realhistorischen Ereignissen als Mahnung vor auf Macht und Manipulation ausgerichteten Ideologien verstehen. Aber durch die jugendlichen Protagonist*innen erzählen sie auch über Courage, den Glauben an die Kraft der Gemeinschaft und die Menschlichkeit.

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von Rochus Wolff

Extreme Körper

Die Darstellung von Körperlichkeit ist politisch, erst recht in Jugendfilmen zum Thema Rechtsextremismus. Mal folgen die Bilder der Riefenstahl-Tradition und verzichten zugunsten klarer Zuordnungen auf Mehrdeutigkeiten, mal brechen sie Stereotype auf – auch wenn die Versuchung bleibt, dem schönen Körper eine Bühne zu bereiten.

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von Reinhard Kleber

Von albern bis zeitintensiv

Beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken, dem wichtigsten Forum des deutschsprachigen Nachwuchsfilms, befassen sich die Filmschaffenden oft mit Themen, die in engem Bezug zu eigenen Erfahrungen in Kindheit und Jugend stehen. Oder mit Affen. Vier Notizen zum Festival.

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von Stefan Stiletto

Wow!

Eine Frau, die sich die Haut vom Gesicht zieht und sich in eine Hexe verwandelt. In einem Kinderfilm, der die Grenzen des Zeigbaren ausgelotet hat. Zimperlich ist das nicht. Aber, ganz im Sinne Dahls, in seiner Freude an der Übertreibung auch nicht humorfrei.

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von Stefan Stiletto

Ein bisschen Zuversicht, ein bisschen Magie und ein wenig Grauen

Zwei Perlen der letztjährigen Festivalsaison sind nun endlich im Kino zu sehen. Wir stellen die Filme über Herzklopfen und Herzschmerz vor, widmen uns körperlichen Transformationsprozessen ganz unterschiedlicher Natur und aktuellen Animationsfilmen, die mit ganz altmodischen Techniken erzählen.

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von Stefan Stiletto

Das Jahr austanzen lassen

Es weihnachtet wieder. Aber statt mit Weihnachtsfilmen beschäftigen wir uns in diesem Jahr mit Kindertanzfilmen. So ein bisschen Bewegung tut ja schließlich auch gut. Außerdem: Jugendliche, die wieder Halt im Leben finden, Kater zwischen ganz unterschiedlichen Lebensmodellen und ein Weihnachtsfilm mit Astrid-Lindgren-Touch.

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von Stefan Stiletto

Auf einer Wellenlänge

Alles ist scheiße. Alles soll noch schlimmer werden. Und dann, auf einmal und ganz überraschend, passiert etwas und alles wird anders.

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von Ulrike Seyffarth

Guck mal, wer da tanzt

Mit ihrem Fokus auf Liebe, auf Körper- und Rollenbilder und manchmal auch Politik funktionieren Tanzgeschichten hervorragend als Jugendfilm. Aber auch schon im Kinderfilm wird getanzt. Dabei gelingt es dem Kindertanzfilm, die markanten Themen des Genres altersgerecht auf die Welt der jüngeren Protagonist*innen zu übertragen und sich auch musikalisch seine große Offenheit zu bewahren.

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