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von Barbara Felsmann

Immer wieder wird darüber diskutiert, wie es um den Kinderfilm in Deutschland bestellt ist. Nun hat sich eine vom Kuratorium junger deutscher Film initiierte Konferenz mit dem Thema beschäftigt. Nicht zuletzt dank eines innovativen Tagungskonzepts stehen die Chancen gut, dass dieses Zusammentreffen trotz bekannter Forderungen tatsächlich Weichen für die Zukunft des Kinderfilms stellen kann.

von Kirsten Taylor

Die sechsjährige Frida hat allen Grund, schwierig zu sein. Aber mit ihren Provokationen macht sie es ihren Mitmenschen nicht leicht, sie gern zu haben.

von Stefan Stiletto

Manche Filmfiguren geraten schnell wieder in Vergessenheit. Andere brennen sich ein. Etwa Amelie. Die Titelheldin aus "Amelie rennt" ist kein Mädchen, das man als Freundin haben möchte. Trotzdem wird sie zu einer eindrucksvollen Protagonistin, der man mit all ihren Schwächen gerne folgt.

von Christian Exner

Manche Figurentypen aus Kinderfilmen sind allseits bekannt: der trottelige Gangster, der ungeschickte Polizist, die überfürsorglichen Eltern, der fiese Raufbold, der neunmalkluge Nerd. Solche Stereotype machen es leicht, die Figuren schnell in bestimmte Schubladen einzuordnen. Für Drehbuchautoren und Regisseure mag das bequem sein. Aber ist das wirklich notwendig?

An dieser Stelle führen wir in Kürze die in der "Filmdienst-KJK" begonnene Kolumne von Christian Exner fort und hissen schon mal die Segel. Denn die Figur von Käpt’n Sharky ist ein guter Anlass, sich einmal Gedanken über den Piraten im Kinderfilm zu machen: Auf der Jagd nach den Golddublonen? Oder doch eher wild & frei?

von Christian Exner

Was möchten Kinder unterschiedlicher Altersgruppen im Kino sehen? Wie und wo sind die einzelnen Zielgruppen zu erreichen? Was sind Erfolgs- und Qualitätskriterien für Kinderfilme? Wie lassen sich die Erfolgschancen des deutschen Kinderfilms optimieren? Große Fragen und ein großes Thema: Nichts weniger steht zur Debatte als die Zukunft des Kinderfilms und wie diese gestaltet werden kann.

von Stefan Stiletto

Relevante Neustarts und Neuveröffentlichungen von Kinder- und Jugendfilmen im September 2018. Ein Überblick.

von Bettina Henzler

Wer über Kinderfilme spricht, hat bereits bestimmte Vorstellungen und Erwartungshaltungen im Kopf. Diese werden zum Problem, wenn sie zu stark normierend sind – und dadurch einem kindlichen Publikum Erfahrungen mit Filmen nicht ermöglichen, sondern vielmehr verschließen.

von Philipp Budweg

Ob realistisch oder fantastisch, originär oder adaptiert: Kinder lassen sich von ganz unterschiedlichen Geschichten mitreißen. Wichtig ist eine sorgfältige Auswahl der Schauspieler, die im besten Falle zu gefeierten Stars werden. Und ein Gespür dafür, ob ein Stoff wirklich ins Kino muss.

von Horst Schäfer

In einem engeren Sinne sind Kinderfilme solche, die speziell für Kinder gemacht wurden und die für ihr Publikum einen gewissen Bildungswert haben. Weiter gefasst umfassen sie alle Filme, die Kinder tatsächlich sehen. Früher wie heute gehört daher auch das kommerzielle Kino als bedeutender Ort der Filmsozialisation zur Kinderfilmkultur.

von Anja Flade-Kruse

Die Geschichte kultureller Angebote, die sich ausdrücklich an Kinder richten und deren Bedürfnisse ernst nehmen, ist noch recht jung. Doch eine lebendige Kinderkultur ist eine maßgebliche Voraussetzung für die Entstehung einer Kinderfilmkultur.

von Stefan Stiletto

In Abwandlung von André Bazins „Was ist Film?“ fragen wir an dieser Stelle: „Was ist Kinderfilm?“ Womit wir zur Debatte über das beitragen wollen, was Kinderfilm ist, was er nicht ist, was er sein kann und sein sollte. Im Fokus des aktuellen Beitrags steht eine persönliche Reflexion über das Schreiben für Kinder.

Von Anja Flade-Kruse

von Haro Senft

In Abwandlung von André Bazins „Was ist Film?“ fragen wir an dieser Stelle: „Was ist Kinderfilm?“ Womit wir zur Debatte über das beitragen wollen, was Kinderfilm ist, was er nicht ist, was er sein kann und sein sollte. In dieser Ausgabe zieht einer der bedeutendsten deutschen Kinderfilm-Regisseure Bilanz.

von Klaus-Dieter Felsmann

Kinofilme für Kinder werden oft mit viel Tschingderassabum in Szene gesetzt. Doch sie sollten sich nicht immer nur auf die Wirkungskraft überhöhter Traumwelten verlassen. Erwachsene Filmemacher können sich ruhig einmal auf die reale Lebenswelt ihrer jungen Zielgruppe einlassen und sich dabei selbst als Gratmesser für ein glaubwürdiges Erzählen nehmen. Damit sie keine Puppenstube einrichten.

von Stefan Stiletto

Warum Abstriche machen? Kinderfilme haben es verdient, genauso ernst genommen zu werden wie Filme anderer Gattungen oder für andere Altersgruppen.

von Holger Twele

Geschichten über Außenseiter*innen sind beliebt im Kinder- und Jugendfilm. Sie erzählen über junge Protagonist*innen, die ihren eigenen Kopf haben, bieten Identifikationsmöglichkeiten und vermitteln nicht selten nebenbei noch pädagogisch wertvolle Werte wie Mitgefühl oder Solidarität. Auch im Programm des Kinderfilmfest München 2018 war dies wieder zu beobachten. Überlegungen zur Bedeutung der Außenseiterrolle.

von Natália Wiedmann

Lange war Homosexualtität im Jugendfilm vor allem ein Problemthema. Immer mehr Mainstream-Filme gehen damit nun erfreulich selbstverständlich um. Zum Beispiel die große Studioproduktion "Love, Simon".