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Szene - Festivals

Dok.education@home (c) DOK.fest München

| von Barbara Felsmann

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Das DOK.fest München hat aus der Not eine Tugend gemacht: Anstatt die Bildungsprogramme während der Corona-Pandemie pausieren zu lassen, hat das DOK.education-Organisationsteam in kürzester Zeit ein bemerkenswertes filmpädagogisches Online-Angebot auf die Beine gestellt, das mehr als eine bloße Verlegenheitslösung war – und das Festivalsegment zudem für das junge Publikum weit über die Stadtgrenzen Münchens geöffnet hat.

"Furthest From" (c) Kyung Sok Kim, Kurzfilmtage Oberhausen

| von Horst Peter Koll

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Das Leben annehmen, mit all seinen Höhen und Tiefen – dieses Leitthema zog sich durch die Beträge des Kinder- und Jugendfilmprogramms der 66. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, deren Vielfalt von der atmosphärischen Sommerfantasie bis zum ernsten Drama reichte und in deren Mittelpunkt auffallend oft Mädchen standen. Dass das Festival in diesem Jahr online stattfand, kann auch als Chance verstanden werden. So ist es näher an der Medienwelt der jungen Zielgruppe.

"Mamá, mamá, mamá" (c) Rebeca Rossato Siqueira/Rita Cine & Bomba Cine

| von Katrin Hoffmann

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Die Väter sind weg, die Mütter überfordert, die Welt ist unübersichtlich: Im diesjährigen Programm von Generation Kplus müssen Kinder ihren Weg alleine finden – und haben dabei glücklicherweise oft auch trotz vieler Widrigkeiten Erfolg.

"La déesse des mouches à feu" (c) Laurent Guérin

| von Holger Twele

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Probleme zu stemmen und daran zu wachsen, darum ging es teils außergewöhnlich heftig in den Jugendfilmen des 14plus-Programms der diesjährigen Berlinale Generation. Auffallend viele Filme erzählten dabei über junge Frauen oder stammten aus den Händen von Filmemacherinnen.

„La vraie vie‟ („Marseille, zum Mond und zurück‟) (c) Festival

| von Barbara Felsmann

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Ein Karrieresprung: Das Dokumentarfilmfest für Kinder und Jugendliche doxs! gehört seit diesem Jahr gleichberechtigt zur Duisburger Filmwoche. Gleich geblieben ist das hohe Niveau der Beiträge, die mit selbstbewussten Protagonist*innen aufwarten, Gefühlswelten sichtbar machen und die Augen nicht vor existenziellen Problemen junger Menschen in der heutigen Welt verschließen.

"Binti" (c) Farbfilm

| von Holger Twele

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Selbstbewusste junge Mädchen und Frauen wissen sich zu behaupten und lehnen sich gegen überkommende Rollenbilder auf. Das Programm des 24. „Schlingel‟ versammelte einige Produktionen, in denen Genderfragen und die Gleichwertigkeit aller Geschlechter thematisiert wurden.

"Girl" (c) DCM

| von Holger Twele

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Vielfalt in jeglicher Hinsicht soll in Filmen abgebildet werden, um Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Fremdzuschreibungen zu vermeiden. In einer Podiumsdiskussion auf dem Filmfestival LUCAS wurde darüber diskutiert, wie es um die Darstellung von Diversität im Kinder- und Jugendfilm steht und was die Forderung nach Vielfalt für diesen bedeuten kann.

"Harajuku"

| von Holger Twele

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Beim 42. LUCAS-Filmfestival fielen einige Produktionen auf, die von Regisseurinnen gedreht wurden oder in denen aus der Perspektive junger Frauen oder Mädchen erzählt wird. Um Gender-Fragen ging es dabei nur bedingt. Die Filme überzeugten inhaltlich wie formal. Ein kursorischer Überblick.

| von Barbara Felsmann

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Kein Festival nur für das Publikum, sondern auch eines für alle, die beruflich mit Kinderfilmen zu tun haben, und das sich dezidiert als Arbeitsfestival versteht. Und ein Festival, in dem Film- und Fernsehproduktionen gleichberechtigt nebeneinander präsentiert werden. Dieses Profil hat sich das Deutsche Kinder Medien Festival Goldener Spatz bewahrt, das 2019 sein 40-jähriges Bestehen feiert. Und natürlich hat es sich im Laufe der Jahrzehnte auch verändert.

The Magic Life of V / (c) Berlinale

| von Holger Twele

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2019 war das Jahr der dokumentarischen Mischformen im Generation-Wettbewerb der Berlinale. Damit erreicht eine interessante Filmform den Kinder- und Jugendfilm. Aber besonders spannend ist, dass manche dieser „neuen“ Dokumentarfilme, die die Grenze zwischen Beobachtung und Inszenierung auflösen, auf einmal weniger realistisch und lebensnah wirken als rein fiktionale Stoffe.