Neuste Artikel
Festivals | | von Rochus Wolff
Weihnachten und Liebesdinge
Das Kinder- und Jugendprogramm der Nordischen Filmtage 2021
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Die 64. Nordischen Filmtage boten auch in diesem Jahr wieder einen bemerkenswerten Überblick über die Kinder- und Jugendfilmproduktion vor allem in den skandinavischen und baltischen Staaten. Besonders auffallend: Die Fülle an weihnachtlichen Themen, ganz passend zur Festival-Jahreszeit. Und variantenreiche Filme über Liebe.
Festivals | | von Holger Twele
Wer du bist, wie du liebst
Filme über Kinder- und Jugendliche im Gesamtprogramm der Nordischen Filmtagen 2021
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Um Kinder und Jugendliche ging es bei den Nordischen Filmtagen 2021 auch über die Grenzen des ausgewiesenen Kinder- und Jugendprogramms hinaus. Drei Filme stellten dabei die Auseinandersetzung mit der sexuellen Orientierung in den Mittelpunkt. Dabei zeigt sich die Stärke von Langzeitdokumentationen, die eine Entwicklung beobachten und darstellen können. Aber auch Fehlverhalten in der Filmbranche kommt zur Sprache und verweist auf die Verantwortung von Filmemacher*innen im Umgang mit Schauspieler*innen und Mitwirkenden.
Festivals | | von Holger Twele
Auf der schwierigen Suche nach dem eigenen Glück
"Schlingel" 2021
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Trotz Corona: Der „Schlingel‟ trumpfte 2021 mit einem qualitativ herausragenden Jugendfilmprogramm auf, in dem sich viele Filme mit ihrer dramaturgischen und emotionalen Dichte auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Lage lesen lassen.
Festivals | | von Reinhard Kleber
Raus aus der Konsumhaltung
Partizpation beim Internationalen Festival für junge Filmfans „Lucas‟
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Meistens sind die Rollen klar verteilt: Ein Kinder- und Jugend-Filmfestival stellt ein Filmprogramm zusammen, das junge Publikum kommt und sieht sich die Filme an. Vor sechs Jahren hat man beim „Lucas – Internationales Festival für junge Filmfans‟ begonnen, seinem Publikum einen größeren Gestaltungsspielraum zu bieten und es zum Mitgestalten eingeladen. Was ist mittlerweile daraus geworden – auch in Zeiten von Corona? Eine Zwischenbilanz.
Festivals | | von Reinhard Kleber
Wie ein junges Publikum und Dokumentarfilme zueinander finden
Dokumentarfilme bei "Lucas" 2021
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Dem Dokumentarfilm widmete das Internationale Festival für junge Filmfans „Lucas‟ 2021 einen breitgefächerten Schwerpunkt. Dazu zählten nicht nur spannende Filme im Programm, sondern auch zwei Panels. Die in diesen vorgestellten Beispiele sind inspirierend. Aber sie machen auch Herausforderungen deutlich.
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Hintergrund | | von Holger Twele
Die Weltgestalter*innen
Engagierte Kinder und Jugendliche im Dokumentarfilm
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Fernsehproduktionen haben es vorgemacht und über Kinder und Jugendliche aus aller Welt berichtet, die aus eigener Kraft etwas verändern wollen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe beeindruckender und inspirierender Dokumentarfilme, die Kinder und Jugendliche porträtieren, die sich selbstbewusst politisch engagieren und die Gestaltung der Gegenwart und Zukunft nicht allein Erwachsenen überlassen. Und manchmal, wie etwa bei „Youth Unstoppable‟ zeichnen sie sogar selbst als Regisseur*innen für diese Filme verantwortlich.
Hintergrund | | von Christian Exner
Mal eben die Welt retten
Wenn Kinder und Jugendliche die Welt retten wollen
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Brisante ökologische und soziale Probleme werden längst auch regelmäßig in Spielfilmen für Kinder behandelt. Die Lösungen in diesen sind allerdings oft recht simpel oder verträumt. Wie schwer haben es dagegen die echten engagierten Kinder und Jugendlichen, die in Dokumentarfilmen porträtiert werden. Weltenretten ist kein Kinderspiel ...
Hintergrund | | von Reinhard Kleber
Der jungen Generation eine Stimme geben
Ein Interview mit Slater Jewell-Kemker über ihren Film „Youth Unstoppable“
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In ihrem ersten langen Dokumentarfilm „Youth Unstoppable“ porträtiert die kanadische Umweltaktivistin Slater Jewell-Kemker die weltweite Jugendklimaschutzbewegung. Seit sie im Alter von 15 Jahren erstmals als Jugenddelegierte an einer UN-Klimakonferenz teilnahm, hielt sie ihre Eindrücke mit der Kamera fest. Über zwölf Jahre hinweg entstand so eine einzigartige Chronik der Entwicklung einer politischen Massenbewegung aus ihrem Zentrum heraus.
Editorial | | von Stefan Stiletto
Diese seltsame Zwischenphase
September 2021
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Können Sie sich noch an das Ende Ihrer Schulzeit erinnern? An diese seltsame Zeit, in der sich sehr vertraute Beziehungen lösen, in der die Weichen neu gestellt werden und in der die Welt – zumindest für einen kurzen Augenblick – offen zu stehen scheint? Zu viel Offenheit kann einen andererseits auch an den Rand des Wahnsinns treiben, wenn man noch keine Richtung findet, in die es gehen soll. Mit ihren widerstreitenden Gefühlen und vielfältigen Stimmungen ist diese Lebensphase eine wahre Fundgrube für das Kino. Auch der Roman „Räuberhände‟ von Finn-Ole Heinrich ist in dieser angesiedelt; nun wurde er von İlker Çatak für die große Leinwand adaptiert. Horst Peter Kolls begeisterte Kritik finden Sie bei uns im Portal. Und wenn Sie noch ein wenig in Erinnerungen schwelgen wollen, treffen vielleicht ein paar der Schulabschlussfilme, die Christopher Diekhaus in seinem Hintergrundtext streift, Ihren Nerv oder bieten Anregungen für Wieder- und Neuentdeckungen. Dazu zählt übrigens auch „Verstehen Sie die Béliers?‟ über eine Jugendliche, die als einzige Hörende ihrer Familie für die gehörlosen Eltern dolmetschen muss und eigentlich ganz andere Interessen – nämlich die Musik – hat. Anfang des Jahres hat das sympathische US-amerikanische Remake „CODA‟ bei Sundance einige der wichtigsten Preise abgeräumt. Bei AppleTV+ ist es seit Mitte August zu sehen.
Mit Filmen für jüngere Kinder sieht es gerade ein wenig mau aus, was die Neustarts im Kino angeht. Sehenswert ab 12 Jahren ist sicherlich „Ein bisschen bleiben wir noch‟, der zweite Teil der geplanten Flucht-Trilogie von Arash T. Riahi, den sich Barbara Felsmann fürs Kinder- und Jugendfilmportal angesehen hat. Ein Highlight ist auch beim Arthouse-Streamingdienst MUBI versteckt: Rochus Wolff hat den brasilianischen Animationsfilm „Tito and the Birds‟ rezensiert, der vor drei Jahren nach dem Festival von Annecy auch auf Kinderfilmfestivals wie LUCAS zu sehen war. Einziger Wermutstropfen für ein junges Publikum: Er liegt dort nur auf Portugiesisch mit zuschaltbaren Untertiteln vor. Und wo wir – oder Sie – gerade bei MUBI sind: Hier können Sie sich gleich auch noch „Psychobitch‟ ansehen. Den Jugendfilm, der mit Klischees bricht, hat Christiane Radeke besprochen. Und er spielt in der Schule – womit sich der Kreis dieses Editorials schon fast wieder schließt.
Hintergrund | | von Christopher Diekhaus
Und was kommt jetzt?
Das Ende der Schulzeit im Jugendfilm und in Jugendserien
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Es ist eine seltsame des Phase des Übergangs. Die Schulzeit ist vorbei, die langjährige Struktur des Alltags und des Jahres gibt es nicht mehr, die Wege von Freund*innen trennen sich, wieder einmal beginnt der Ernst des Lebens – wie auch immer dieser aussehen mag und wo er zu finden sein soll. Anlässlich des Starts von „Räuberhände‟ ein Blick auf die Genre-Vielfalt und die zentralen Themen vieler Schulabschlussfilme.
