Neuste Artikel
Magische Momente | | von Stefan Stiletto
Im Geisterzug
Eine Szene aus Hayao Miyazakis „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001).
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Der wegweisende Anime von Hayao Miyazaki ist ein großes Spektakel, das mit seiner Vielzahl an fantasievollen Figuren und Orten immer wieder zu überraschen weiß. Aber am schönsten ist dann wohl eine Szene, in der die Zeit stillzustehen scheint und Ruhe einkehrt. Ein Mädchen und ein Monster, zusammen in einem Zugabteil. Und im Wasser spiegelt sich der Himmel.
Hintergrund | | von Rochus Wolff
Innenansichten
Körperinnenbilder im Kinder- und Jugendfilm
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Wir machen eine Reise. Aber nicht etwa hinaus in die Welt, sondern hinein in den Körper. In die Blutbahnen, die Organe, die Zellen, zu den Körperflüssigkeiten unterschiedlichster Art. Mal unter dem Deckmantel des Abenteuers, mal unter dem der Aufklärung erzählen mehrere Kinderfilme (und auch ein Jugendfilm) über die Vorgänge im Inneren des Körpers – und verbinden diese immer wieder mit dem Leben außerhalb.
Neustarts | | von Carina Schlichting
Filme und Serien im September & Oktober 2026
Nicht die ganze Geschichte
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Magische Momente | | von Horst Peter Koll
Wellenzauber
Eine Szene aus Ron Clements’ und Jon Muskers „Vaiana“ (2016).
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Im CGI-Animationsfilm „Vaiana“ geht es vor allem ums Meer: das Meer als Ort der Sorglosigkeit, der Verspieltheit und der grenzenlosen Lebensfreude, vor allem aber der unvernünftig trotzigen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Das Meer wird zu einer magischen, lebendigen Persönlichkeit. Was den Vergleich mit dem gleichnamigen neuen, vermeintlichen realen Remake aufdrängt – und damit zu der Frage führt: Warum ist das Zauberhafte in diesem weggeschwemmt worden?
Neustarts | | von Carina Schlichting
Filme im August 2026
Nicht mehr da
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Hintergrund | | von Stefan Stiletto
Die kleine Ronja möchte nicht aus dem Småland abgeholt werden
Freiheit durch Naturerfahrungen im Kinder- und Jugendfilm
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Rausgehen, das gewohnte Zuhause verlassen und – Freiheit in der Weite oder der Wildnis spüren. Davon erzählen viele Kinder- und Jugendfilme, auf ganz unterschiedliche Art. In Kinderfilmen ist der Aufbruch oft mit Abenteuer, Spiel und dem konkreten Erleben der Natur verbunden. In Jugendfilmen hingegen rücken auch gesellschaftskritische Aspekte in den Mittelpunkt, wenn als zwanghaft erlebte Strukturen hinter sich gelassen werden. Ein Streifzug durch die Wildnis im Kinder- und Jugendfilm, wie der Gedanke von Freiheit darin inhaltlich und ästhetisch vermittelt wird und welche Rolle Naturerfahrungen und Erwachsene dabei spielen.
Mehr … Die kleine Ronja möchte nicht aus dem Småland abgeholt werden
Hintergrund | | von Christian Horn
Alles ist lebendig
Belebte Natur im Kinderfilm
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In vielen Kinderfilmen erscheint die Natur nicht nur als Kulisse oder Metapher, sondern als lebendiges Gegenüber mit autonomer Handlungsmacht. Die Wolken weinen, die Sonne lacht, der Baum schläft. Realität und Fantasie fließen darin ineinander und helfen bei schwierigen Lebensmomenten. Dabei geht es weniger um Magie als um ein lebendiges Gegenüber, das dem jungen Publikum auf Augenhöhe begegnet.
Hintergrund | | von Katrin Hoffmann
Ermitteln für den Umweltschutz
Junge Detektiv*innen decken Umweltskandale auf
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Detektivabenteuer sind im Kinderfilmbereich sehr beliebt. Weil die Kinder darin ihre Klugheit und ihren Mut beweisen können, das ganze insgesamt ein großes Abenteuer ist und sie überdies den sonst so übermächtigen Erwachsenen die Stirn bieten können. Manchmal führen ihre Ermittlungen auch zu Umweltskandalen – allerdings trotz zweier beliebter Storyelemente – Detektivarbeit und Umweltschutz – nicht so oft wie erwartet.
Hintergrund | | von Christian Exner
Wundervoll und fragil
Natur im Kinderfilm
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Die Natur im Märchen, das war einmal Schauplatz von Wundern, Prüfungen und Verwandlungen. Speziell der Wald war unheimlich und voller Abenteuer. Heute erscheint die Natur in den Erzählungen von Kinderfilmen verlockend, wundervoll, heilend – und sogar fragil. Letzteres könnte jedoch stärker präsent sein.
Magische Momente | | von Stefan Stiletto
Ich spüre, was du fühlst
Eine Szene aus Martin Tischners „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ (2019).
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Manchmal passiert etwas auf der Leinwand und es klickt. Im ersten „Checker Tobi“-Kinofilm fängt die Kamera einen nächtlichen Vulkanausbruch ein. Es ist überwältigend, ganz offensichtlich auch für den Protagonisten vor Ort. Und dessen ehrfurchtsvolles Staunen überträgt sich auf das Publikum.
