Neuste Artikel
Hintergrund | | von Holger Twele
Am Anfang war der Wal
Fokus Neuseeland beim „Schlingel“ 2024
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Neuseeland gilt nicht gerade als Hochburg für die Produktion von Kinder- und Jugendfilmen. Dennoch sind im Laufe der Jahre immer wieder herausragende einschlägige Filme entstanden. Mit insgesamt zehn Filmen, darunter vier aktuellen Produktionen, gab das Internationale Festival für Kinder und junges Publikum „Schlingel“ in seiner 29. Ausgabe einen kleinen Einblick in die Filmkultur von „Down Under“ der letzten drei Jahrzehnte.
Hintergrund | | von Holger Twele
Kino der Sinne
Léa Mysius im Porträt
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Léa Mysius ist nicht auf Coming-of-Age-Geschichten festgelegt – aber wenn sie über junge Menschen erzählt, dann haben es diese Filme in sich. In ihren Arbeiten als Regisseurin und Drehbuchautorin stellt sie gerne Außenseiterfiguren in den Mittelpunkt und verknüpft deren Geschichten mit dem gesellschaftlichen Klima.
Hintergrund | | von Denis Sasse
Charismatische Rebell*innen in Lehrfabriken
Lehrer*innen im Kinder- und Jugendfilm
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Manchmal sind Lehrer*innen in Kinder- und Jugendfilmen ungemein fies. Aber manchmal sind sie auch einfach nur großartig und inspirierend. Und zwar genau dann, wenn sie sich nicht an die Regeln der Institution Schule halten, sondern vielmehr ihrem Bauchgefühl folgen, sich selbst einbringen, zuhören und es schaffen, dass es zwischen ihnen und ihren Schüler*innen klickt.
Hintergrund | | von Stefan Stiletto
Innenperspektiven
Die Schule in selbst gedrehten Filmen von Kindern und Jugendlichen
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Es ist immer wieder beeindruckend, welche Einblicke in kindliche und jugendliche Lebenswelten und Wahrnehmungen die filmischen Eigenproduktionen von Kindern und Jugendlichen geben. Zu sehen ist das etwa jedes Jahr bei den Einreichungen zum Deutschen Jugendfilmpreis. Weil die jungen Filmemacher*innen oft von Orten erzählen, die ihnen vertraut sind, verwundert es nicht, dass dabei ein Schauplatz immer wieder auftaucht: die Schule.
Hintergrund | | von Rochus Wolff
Meine zauberhafte Schule
Magische Schulen und Internate im Kinder- und Jugendfilm
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Auch Magier*innen und Superheld*innen müssen die Schulbank drücken. Der Ritt auf dem Besen oder der Umgang mit magischen Fähigkeiten will schließlich gelernt sein. Neben allen Größenwahn- und Ermächtigungsfantasien geht es aber auch für die Zauberlehrlinge primär um das soziale Mit- und Gegeneinander, um Selbstfindung und um Wege, mit widerspenstigen Gefühlen und Energien klarzukommen. Wobei es für die Zöglinge von Vorteil ist, wenn sie nicht immer gleich die Welt retten müssen.
Hintergrund | | von Christian Exner
Unbarmherzige Erziehung
Schulen, Erziehungsheime und Internate im Kinder- und Jugendfilm als Orte der Demütigung, der Unterdrückung und des Grauens
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Internate und Erziehungsheime, in denen junge Menschen nicht gestärkt, sondern gebrochen werden sollen, in denen es nicht um Bildung, sondern um Gefügigmachung und um Unterwerfung geht. Politisierte „Pädagogik“ von ihrer schlechtesten Seite also – auch davon wird in vielen Kinder- und Jugendfilmen erzählt, die damit zugleich einen Beitrag zur Aufarbeitung historischen Unrechts leisten.
Hintergrund | | von Christopher Diekhaus
Die Verführer*innen
Schüler*innen im Bann problematischer Lehrpersonen
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Schule hat auch immer etwas mit Machtverhältnissen zu tun. Und diese Macht lässt sich ausnutzen. Mal bewusst, mal unbewusst überschreiten Lehrer*innen in vielen Jugendfilmen Grenzen. Sie manipulieren, begeistern für problematische Werte, versprechen Entfaltung und Bildung mit zweifelhaften Methoden – und sind damit das krasse Gegenbild alle jener charismatischen inspirierenden Lehrer*innen, von denen sonst so gerne erzählt wird.
Kinoflaute? Von wegen. Klasse statt Masse. Mindestens zwei Filme retten den Kinosommer für Kinder und Jugendliche. Und mit Musik und Tanz kommt dabei noch ordentlich Schwung in die Bude.
