Aktuelle Artikel
Hintergrund | | von Rochus Wolff
Extreme Körper
Körperlichkeit und Rechtsextremismus im Jugendfilm
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Die Darstellung von Körperlichkeit ist politisch, erst recht in Jugendfilmen zum Thema Rechtsextremismus. Mal folgen die Bilder der Riefenstahl-Tradition und verzichten zugunsten klarer Zuordnungen auf Mehrdeutigkeiten, mal brechen sie Stereotype auf – auch wenn die Versuchung bleibt, dem schönen Körper eine Bühne zu bereiten.
Runen, Glatzen oder Springerstiefel waren lange nicht nur optische Signale rechtsextremer Menschen. In ihrer groben Gestalt vermittelten sie auch eine Anmutung der dahinterstehenden Gedankenwelten. Seitdem aber eine Politikerin wie Alice Weidel als Gesicht der AfD firmiert, fragt man sich umso mehr, was rechtes Denken ausmacht und auf welchen Prämissen es ruht. Im Portal der Bundeszentrale für politische Bildung wird man bei solchen Fragen schnell fündig.
Festivals | | von Reinhard Kleber
Von albern bis zeitintensiv
Pinnwand zum Festival Max Ophüls Preis 2025
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Beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken, dem wichtigsten Forum des deutschsprachigen Nachwuchsfilms, befassen sich die Filmschaffenden oft mit Themen, die in engem Bezug zu eigenen Erfahrungen in Kindheit und Jugend stehen. Oder mit Affen. Vier Notizen zum Festival.
Magische Momente | | von Stefan Stiletto
Wow!
Eine Szene aus Nicolas Roegs „Hexen hexen“.
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Eine Frau, die sich die Haut vom Gesicht zieht und sich in eine Hexe verwandelt. In einem Kinderfilm, der die Grenzen des Zeigbaren ausgelotet hat. Zimperlich ist das nicht. Aber, ganz im Sinne Dahls, in seiner Freude an der Übertreibung auch nicht humorfrei.
Editorial | | von Stefan Stiletto
Ein bisschen Zuversicht, ein bisschen Magie und ein wenig Grauen
Januar 2025
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Zwei Perlen der letztjährigen Festivalsaison sind nun endlich im Kino zu sehen. Wir stellen die Filme über Herzklopfen und Herzschmerz vor, widmen uns körperlichen Transformationsprozessen ganz unterschiedlicher Natur und aktuellen Animationsfilmen, die mit ganz altmodischen Techniken erzählen.
Mehr … Ein bisschen Zuversicht, ein bisschen Magie und ein wenig Grauen
Neustarts | | von Jonas Ouass
Filme & Serien im Januar 2025
Sehen wo's hingeht
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Editorial | | von Stefan Stiletto
Das Jahr austanzen lassen
Dezember 2024
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Es weihnachtet wieder. Aber statt mit Weihnachtsfilmen beschäftigen wir uns in diesem Jahr mit Kindertanzfilmen. So ein bisschen Bewegung tut ja schließlich auch gut. Außerdem: Jugendliche, die wieder Halt im Leben finden, Kater zwischen ganz unterschiedlichen Lebensmodellen und ein Weihnachtsfilm mit Astrid-Lindgren-Touch.
Magische Momente | | von Stefan Stiletto
Auf einer Wellenlänge
Eine fast wortlose Szene aus Eline Gehrings Serie „Hungry“.
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Alles ist scheiße. Alles soll noch schlimmer werden. Und dann, auf einmal und ganz überraschend, passiert etwas und alles wird anders.
Hintergrund | | von Ulrike Seyffarth
Guck mal, wer da tanzt
Kindertanzfilme
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Mit ihrem Fokus auf Liebe, auf Körper- und Rollenbilder und manchmal auch Politik funktionieren Tanzgeschichten hervorragend als Jugendfilm. Aber auch schon im Kinderfilm wird getanzt. Dabei gelingt es dem Kindertanzfilm, die markanten Themen des Genres altersgerecht auf die Welt der jüngeren Protagonist*innen zu übertragen und sich auch musikalisch seine große Offenheit zu bewahren.
Neustarts | | von Jonas Ouass
Dezember 2024
Gemeinsam durch Krisen und Abenteuer!
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