Aktuelle Artikel
Hintergrund | | von Rochus Wolff
Der lange Atem zahlt sich aus
Rückblick auf ein Jahrzehnt, in dem sich etwas getan hat im deutschen Kinderfilm.
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Keine zusätzliche Förderung etablierter oder bereits anderweitig veröffentlichter Stoffe, sondern ganz neue Geschichten, am besten aus dem Hier und Jetzt. Wie haben die zehn Filme, die bislang im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ entstanden sind, die Lücke an originären Stoffen mit Leben gefüllt? Rückblick auf ein Jahrzehnt, in dem sich etwas getan hat im deutschen Kinderfilm. Und auf Filme, über die man streiten kann und darf und soll – weil der deutsche Kinderfilm auch das gut gebrauchen kann.
Hintergrund | | von Reinhard Kleber
Was ist „Der besondere Kinderfilm“?
Wer steht hinter der Initiative „Der besondere Kinderfilm“? Welche Absicht verfolgt sie? Und wie funktioniert das Fördermodell? Ein Überblick.
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Im Februar 2013 präsentierte ein Zusammenschluss aus öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern, Filmförderern, Produzenten- und Verleiherverbänden, einer Medienstiftung und dem Freistaat Thüringen während der „Berlinale“ die neue Förderinitiative „Der besondere Kinderfilm“. Das Bündnis trat an, um anspruchsvolle Kinderfilme nach originären Gegenwartsstoffen auf den Weg zu bringen und damit dem Kinderfilm in Deutschland ein stärkeres Gewicht zu verleihen. Hintergrund dieses Vorstoßes war die Beobachtung, dass Kinderfilme nach Originalstoffen zunehmend von Filmen verdrängt werden, die auf gängigen Bestsellern, populären Marken oder Märchen basieren.
Den kenn ich doch | | von Christian Exner
Alles so schön bunt hier!
Ein Blick auf die Schauplätze in den Filmen der Initiative "Der besondere Kinderfilm"
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In vielen Kinderfilmen hat man sich in kuscheligen und vor allem bunten Idealwelten eingerichtet. Wie sehen dagegen die Schauplätze in den Filmen aus, die im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ entstanden sind? Dieses Mal eher kein „Da war ich schon“, sondern vielmehr ein: „Da waren wir bislang noch viel zu selten“.
Magische Momente | | von Stefan Stiletto
Eine abgefahrene, wilde Party – in einem Kinderfilm
"Invisible Sue" löst sein Versprechen ein: Ein Genre-Film für Kinder
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Markus Dietrich inszeniert in „Invisible Sue“ eine wilde, flirrende Halloween-Techno-Party, wie man sie im Kinderfilm sonst nicht zu sehen bekommt.
Hintergrund | | von Holger Twele
Macht(spiele) im Kinderfilm
Wie ein schwieriges Thema schon in Filmen für ein junges Publikum behandelt wird
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Auf dem „Lucas‟-Festival 2022 präsentierten sechs „Young European Cinephiles“ (YECs) aus Georgien, Italien und Deutschland ein Sonderprogramm mit drei Filmen zum Thema „Macht“. Vielleicht mit Ausnahme des Filmklassikers „Lord of the Flies“ aus dem Jahr 1963 handelte es sich um Filme für ältere Jugendliche über Machtstrukturen und vor allem um Machtmissbrauch. Die kleine Reihe inspirierte zum folgenden Artikel und der Frage, ob und inwiefern Machtaspekte bereits im Kinderfilm eine Rolle spielen.
Hintergrund | | von Reinhard Kleber
„Behandle uns nicht wie Kinder!‟
Nachbericht zum Netzwerktreffen „Realities‟
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Dokumentarfilme haben es ohnehin schwer. Werden sie für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche produziert, trifft dies umso mehr zu. Im November 2022 widmete sich eine Fachtagung in Bochum der Frage, wie solchen Dokumentarfilmen für ein junges Publikum eine größere Aufmerksamkeit verschafft werden kann.
Festivals | | von Barbara Felsmann
Heimat, das ist für mich …
doxs! 2022
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Auffallend viele Beiträge des diesjährigen Jahrgangs von doxs!, dem Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche, drehten sich um das Thema Heimat. Ein Blick auf ganz unterschiedliche und vielfältige Filme über das Geborgensein, die Erinnerung, das Aufbrechen und Zurücklassen, das Ankommen.
Festivals | | von Reinhard Kleber
Gemeinsam sehen, beurteilen und voneinander lernen
Gemischte Jurys aus Kindern und Erwachsenen beim "Lucas"-Filmfestival
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Seit 1985 vergeben auf dem „Lucas‟-Filmfestival in Frankfurt Kinder und Erwachsene in einer gemeinsamen Jury die Hauptpreise. Dabei diskutieren die jungen Juror*innen und die erwachsenen Filmbranchenprofis auf Augenhöhe miteinander und stimmen gleichberechtigt über die Preisträger*innen ab. Wie funktioniert das und wie sind die Erfahrungen mit diesem Jury-Modell? Eine Begegnung mit den Juror*innen und dem Festivalteam.
Hintergrund | | von Klaus-Dieter Felsmann
Iwan & Fljora
Zwei sowjetische Antikriegsfilmklassiker
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Es ist bitter, dass ausgerechnet zwei Klassiker des Antikriegsfilms aus der Sowjetunion stammen: „Iwans Kindheit“ (1961) von Andrej Tarkowskij und „Komm und sieh“ (1983) von Elem Klimow. Beide Filme formulieren ihren Einspruch gegen die Verklärung des Großen Vaterländischen Krieges anhand zweier kindlicher Charaktere. Die seelische Verhärtung und innere Auslöschung der jungen Protagonisten wird zum ultimativen Einspruch gegen jede Form oder Rechtfertigung militärischer Gewalt.
Hintergrund | | von Rüdiger Hillmer
Erzählen über Krieg im Kinderfilm
Krieg im Kinder- und Kindheitsfilm
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Wie kann man über gegenwärtige oder vergangene Kriege in Filmen für Kinder erzählen? Wie kann man dabei authentisch bleiben, aber schwierige Zusammenhänge sichtbar machen, ohne zu überfordern? Ein Ausblick auf dramaturgische Entscheidungen und Marktinteressen sowie auf Bedürfnisse von Kindern – und bewusst keine Musteranleitung, sondern eine Vielzahl an Anregungen und Gedanken.
