Aktuelle Artikel
Den kenn ich doch | | von Christian Exner
Alles so schön bunt hier!
Ein Blick auf die Schauplätze in den Filmen der Initiative "Der besondere Kinderfilm"
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In vielen Kinderfilmen hat man sich in kuscheligen und vor allem bunten Idealwelten eingerichtet. Wie sehen dagegen die Schauplätze in den Filmen aus, die im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ entstanden sind? Dieses Mal eher kein „Da war ich schon“, sondern vielmehr ein: „Da waren wir bislang noch viel zu selten“.
Magische Momente | | von Stefan Stiletto
Eine abgefahrene, wilde Party – in einem Kinderfilm
"Invisible Sue" löst sein Versprechen ein: Ein Genre-Film für Kinder
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Markus Dietrich inszeniert in „Invisible Sue“ eine wilde, flirrende Halloween-Techno-Party, wie man sie im Kinderfilm sonst nicht zu sehen bekommt.
Hintergrund | | von Holger Twele
Macht(spiele) im Kinderfilm
Wie ein schwieriges Thema schon in Filmen für ein junges Publikum behandelt wird
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Auf dem „Lucas‟-Festival 2022 präsentierten sechs „Young European Cinephiles“ (YECs) aus Georgien, Italien und Deutschland ein Sonderprogramm mit drei Filmen zum Thema „Macht“. Vielleicht mit Ausnahme des Filmklassikers „Lord of the Flies“ aus dem Jahr 1963 handelte es sich um Filme für ältere Jugendliche über Machtstrukturen und vor allem um Machtmissbrauch. Die kleine Reihe inspirierte zum folgenden Artikel und der Frage, ob und inwiefern Machtaspekte bereits im Kinderfilm eine Rolle spielen.
Hintergrund | | von Reinhard Kleber
„Behandle uns nicht wie Kinder!‟
Nachbericht zum Netzwerktreffen „Realities‟
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Dokumentarfilme haben es ohnehin schwer. Werden sie für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche produziert, trifft dies umso mehr zu. Im November 2022 widmete sich eine Fachtagung in Bochum der Frage, wie solchen Dokumentarfilmen für ein junges Publikum eine größere Aufmerksamkeit verschafft werden kann.
Festivals | | von Barbara Felsmann
Heimat, das ist für mich …
doxs! 2022
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Auffallend viele Beiträge des diesjährigen Jahrgangs von doxs!, dem Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche, drehten sich um das Thema Heimat. Ein Blick auf ganz unterschiedliche und vielfältige Filme über das Geborgensein, die Erinnerung, das Aufbrechen und Zurücklassen, das Ankommen.
Festivals | | von Reinhard Kleber
Gemeinsam sehen, beurteilen und voneinander lernen
Gemischte Jurys aus Kindern und Erwachsenen beim "Lucas"-Filmfestival
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Seit 1985 vergeben auf dem „Lucas‟-Filmfestival in Frankfurt Kinder und Erwachsene in einer gemeinsamen Jury die Hauptpreise. Dabei diskutieren die jungen Juror*innen und die erwachsenen Filmbranchenprofis auf Augenhöhe miteinander und stimmen gleichberechtigt über die Preisträger*innen ab. Wie funktioniert das und wie sind die Erfahrungen mit diesem Jury-Modell? Eine Begegnung mit den Juror*innen und dem Festivalteam.
Hintergrund | | von Klaus-Dieter Felsmann
Iwan & Fljora
Zwei sowjetische Antikriegsfilmklassiker
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Es ist bitter, dass ausgerechnet zwei Klassiker des Antikriegsfilms aus der Sowjetunion stammen: „Iwans Kindheit“ (1961) von Andrej Tarkowskij und „Komm und sieh“ (1983) von Elem Klimow. Beide Filme formulieren ihren Einspruch gegen die Verklärung des Großen Vaterländischen Krieges anhand zweier kindlicher Charaktere. Die seelische Verhärtung und innere Auslöschung der jungen Protagonisten wird zum ultimativen Einspruch gegen jede Form oder Rechtfertigung militärischer Gewalt.
Hintergrund | | von Rüdiger Hillmer
Erzählen über Krieg im Kinderfilm
Krieg im Kinder- und Kindheitsfilm
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Wie kann man über gegenwärtige oder vergangene Kriege in Filmen für Kinder erzählen? Wie kann man dabei authentisch bleiben, aber schwierige Zusammenhänge sichtbar machen, ohne zu überfordern? Ein Ausblick auf dramaturgische Entscheidungen und Marktinteressen sowie auf Bedürfnisse von Kindern – und bewusst keine Musteranleitung, sondern eine Vielzahl an Anregungen und Gedanken.
Hintergrund | | von Christian Exner
Kinder im Kriegsfilm
Eine Mahnung oder eine Lehre?
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Bei einem Blick in die Filmgeschichte fällt auf: Wenn Klassiker über Kindheit im Krieg erzählen, dann wollen sie ein Mahnmal für Erwachsene sein und aufrütteln. Gegenwärtige Kinderfilme hingegen sprechen ihr Publikum direkt an und versuchen, erträgliche Einblicke auch ohne ein Übermaß an Hintergrundwissen zu bieten.
Spannend ist es, wenn Filme zueinander in Beziehung gesetzt werden, etwa weil sie formal so ähnlich sind oder thematisch. Im Herbst werden gleich zwei Dokumentarfilme anlaufen, die zu einem Vergleich einladen: Joya Thomes „One in a Million‟, der im Rahmen des Kinderfilmfest München zu sehen war, und „Girl Gang‟ von Susanne Regina Meures, der beim DOK.fest München lief. Beide Filme erzählen über den Alltag junger Influencerinnen sowie über deren Fans, und gehen doch ganz unterschiedlich mit ihren Themen um. Holger Twele hat beide Filme für das Kinder- und Jugendfilmportal besprochen. Außerdem folgt er, ausgehend von dem neuen Jugendfilm „The Hole in the Fence‟, thematischen Spuren zu Filmklassikern wie „Herr der Fliegen‟ und jüngeren Filmen, die sich mit Ideologie und Machtmissbrauch auseinandersetzen.
Aus Bolivien sind hier eher selten Filme zu sehen. Ulrike Seyffarth hat den stillen, aber bildgewaltigen „Die Tochter der Sonne‟ rezensiert, der beim Kinderfilmfest München zu sehen war, ebenso wie die ungarisch-slowakische Koproduktion „Wild Roots‟. Was beide verbindet: der Blick auf Vater-Tochter-Beziehungen.
Und noch ein Film passt zu diesem Spiel mit Querverweisen. In dem Anime „Sing a Bit of Harmony‟ von Yasuhiro Yoshiura, der vor ein paar Jahren den ziemlich starken „Patema Inverted‟ gedreht hat, geht es um eine singende Androidin, die einen Teenager glücklich machen möchte. Das ist viel weniger Science Fiction, als man erwarten könnte. Und es ist der zweite Anime innerhalb kurzer Zeit, in dem das Singen eine ganz besondere Rolle spielt. Denn darum ging es auch schon in dem großartigen „Belle‟ von Mamoru Hosoda.
