Aktuelle Artikel
Warum Abstriche machen? Kinderfilme haben es verdient, genauso ernst genommen zu werden wie Filme anderer Gattungen oder für andere Altersgruppen.
Festivals | | von Holger Twele
Ohne Außenseiter*innen geht es nicht, oder?
Kinderfilmfest München 2018
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Geschichten über Außenseiter*innen sind beliebt im Kinder- und Jugendfilm. Sie erzählen über junge Protagonist*innen, die ihren eigenen Kopf haben, bieten Identifikationsmöglichkeiten und vermitteln nicht selten nebenbei noch pädagogisch wertvolle Werte wie Mitgefühl oder Solidarität. Auch im Programm des Kinderfilmfest München 2018 war dies wieder zu beobachten. Überlegungen zur Bedeutung der Außenseiterrolle.
Hintergrund | | von Natália Wiedmann
Auf zu neuen Ufern
Sind queere Figuren endlich im Jugendfilm-Mainstream angekommen?
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Lange war Homosexualtität im Jugendfilm vor allem ein Problemthema. Immer mehr Mainstream-Filme gehen damit nun erfreulich selbstverständlich um. Zum Beispiel die große Studioproduktion "Love, Simon".
Den kenn ich doch | | von Christian Exner
Einsteins kauzige Brüder
Verrückte Erfinder im Kinderfilm
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Hat man im Kinderfilm jemals einen Erfinder gesehen, der nicht komplett abgedreht ist? Irgendwie scheinen diese Erfinder vom Typ „zerfahrener Professor, Nickelbrille, wirres Haar, schlampig gekleidet, immer in Gedanken“ aus dem Holz zu sein, aus dem Albert Einstein geschnitzt war, der mit seinem Wuschelhaar und seinem verschmitzten Blick zur Ikone wurde.
In Tierfreundschaftsfilmen nimmt die Beziehung zwischen Mädchen und Pferden eine besondere Rolle ein. Ein Ausritt durch Kinder- und Jugendfilme, die von Reifungsprozessen oder Tagträumereien der Pferdemädchen erzählen.
Legenden kommen im Fußball immer gut an. Das macht sich auch die Filmreihe um die „Wilden Kerle“ zunutze. Aber warum so pathetisch? Und warum so altbacken, was Geschlechterrollen angeht? Dabei gab es doch schon mal Fußballer und Fußballerinnen im Kinder- und Jugendkino, die ganz andere Wege eingeschlagen haben.
Den kenn ich doch | | von Christian Exner
Sometimes I feel like a motherless child
Das Waisenkind im Kinder- und Jugendfilm
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Sie werden Opfer der „schwarzen Pädagogik“, leiden unter dem tristen Waisenhausalltag oder finden in einer Tierfreundschaft ihr Glück: Die Kinogeschichte hat ihre eigenen Wege gefunden, um immer wieder vom Schicksal elternloser Kinder und Jugendlicher zu erzählen.
Den kenn ich doch | | von Christian Exner
Fack ju Feuerzangenbowle
Lehrer*innen im Kinder- und Jugendfilm
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Die Schule ist ein Erfahrungsraum, den jede/r durchläuft. Warum nur tauchen dann im Kinder- und Jugendfilm so oft idealtypische Abziehbilder des Lehrers auf, angesiedelt zwischen einfühlsamem Mentor, sadistischem Tyrann und komischem Trickbetrüger?
Sie stolpern durch die Gegend, haben Sprachschwierigkeiten und keinen Plan. Gangster in Kinderfilmen sind besonders schwer von Klischees gezeichnet. Nur selten gelingt es, den Figuren eine gewisse Fallhöhe zu verleihen.
Den kenn ich doch | | von Christian Exner
Der kleine Nerd und seine Schwester
Vom Sidekick zum Titelheld
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Manche Figurentypen und rollenzuschnitte im Kinderfilm ändern sich nie. Sie bleiben stets eng dem Klischee verhaftet– und langweilen oder nerven irgendwann. Manchmal aber kommt Bewegung in die Charakterisierung. Und für manche Figurentypen kann dies durchaus ein Befreiungsschlag sein. Zum Beispiel für den Nerd.
