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Neustarts | | von Carina Schlichting

Filme & Serien im April 2026

Zufällig, widerwillig, heimlich

Ins Rollen kommt manches erst dann so richtig, wenn jemand plötzlich an unserer Seite auftaucht – jemand, den wir weder suchen noch erwarten. Doch wo finden wir diese Verbündeten? Die Filme und Serien im April geben ganz unterschiedliche Antworten darauf. Wir treffen sie in Häusern, die dringend neue Farbe brauchen, in magischen Bäumen, in der kleinen, tüchtigen Dorfgemeinschaft, auf dem Flur einer Eliteschule – und manchmal auch ganz in der Nähe: in der Familie. Überall entstehen kleine und große Bündnisse. Manche davon halten nur einen Sommer, manche verändern ein Leben, manche bringen ein ganzes System ins Wanken. Andere sind leise, kaum sichtbar – eine ausgestreckte Hand, ein geteiltes Geheimnis, ein Blick, der sagt: „Du bist nicht allein.“

Unsere April-Geschichten erzählen von Menschen, die einander finden – zufällig, widerwillig, heimlich –, und die sich gerade dadurch ein Stück weit selbst näherkommen.

Im Kino

Filmbild aus "Romería - Das Tagebuch meiner Mutter"
"Romería - Das Tagebuch meiner Mutter" (c) Pfiffl Medien

▶ Ab dem 02.04.

Romería - Das Tagebuch meiner Mutter
Spanien, Deutschland 2025, Carla Simón

Marina trifft erstmals auf die Familie ihres Vaters. Doch je mehr sie über die Vergangenheit ihrer verstorbenen Eltern hört, desto deutlicher zeigen sich Widersprüche, denen sie nachspürt.

Filmbild aus "Der Sommer, als (m)ich meine Geschichte fand"
"Der Sommer, als (m)ich meine Geschichte fand" (c) barsteiner-film

▶ Ab dem 16.04.

Der Sommer, als (m)ich meine Geschichte fand
Ungarn, Niederlande 2024, Nóra Lakos

Für Nina ist eines glasklar: Sie will Autorin werden. Beim Schreiben ihres ersten Romans taucht sie tiefer in die Erinnerung an ihre verstorbene Mutter und ihre eigenen Gefühle ein.

Filmbild aus "Pferd am Stiel"
"Pferd am Stiel" (c) Lieblingsfilm

▶ Ab dem 23.04.

Pferd am Stiel
Deutschland, Litauen 2026, Sonja Maria Kröner

Sarah entdeckt Hobby Horsing für sich. Dafür wird sie zwar verspottet, wagt mit neuer Unterstützung aber sogar den Sprung zu einem Wettbewerb in Finnland.
Filmbild aus "Girls Don't Cry"
"Girls Don't Cry" (c) Schneegans Productions

▶ Ab dem 30.04.

Girls Don't Cry
Deutschland 2026, Sigrid Klausmann-Sittler, Lina Lužytė

Sechs Mädchen, sechs Länder, eine Frage: Was bedeutet es, heute ein Mädchen zu sein? Die 14‑ bis 16‑Jährigen sprechen über Druck, Erwartungen und ihre Kraftquellen.

Im Stream

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