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| von Stefan Stiletto

Von Pionieren und Piraten

Eine Fachtagung über den DEFA-Kinderfilm in seinen kulturhistorischen, filmästhetischen und ideologischen Dimensionen

Für viele haben die etwa 200 DEFA-Kinderfilme nostalgischen Wert. Zugleich aber bieten sie auch Einblicke in die DDR und sind als „kulturelle Zeugnisse einer bis heute nachwirkenden Gesellschaft“ zu verstehen, so die Veranstalter*innen der Fachtagung, die vom 6. bis zum 8. Februar 2019 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stattfindet. Um den Wandel von Kindheit und Medien geht es dabei ebenso wie um die Instrumentalisierung von Filmproduktionen als Erziehungsmedien und die Filme als künstlerische Deutung des DDR-Alltags.

Ziel der Tagung, zu der Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen eingeladen sind, soll es sein, „die Kinderfilme der DEFA in ihrer Geschichte differenziert zu erfassen und nach ihrer aktuellen Bedeutung für die Gesellschaft und ihre Perspektive auf Kindheit zu fragen.“

Im Rahmen der Fachtagung findet am 7. Februar um 19:30 Uhr in der Studiobühne der Abteilung Musikpädagogik der Martin-Luther-Universität auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Geschichten für die Zukunft? Was bleibt vom DEFA-Kinderfilm“ statt, an der die Medienpädagogen Christian Exner und Christian Klisan sowie die Filmemacher Bernd Sahling und Tony Loeser teilnehmen.

Das Programm zur Tagung, die von Dr. Werner Barg (Universität Halle), Dr. Steffi Ebert (Universität Halle) und Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer (Universität Tübingen) organisiert wird, finden Sie unter https://blogs.urz.uni-halle.de/defakinderfilmtagung

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